Aller guten Dinge sollten fünf sein?
Oder:

Aufgabe: Malen sie die drei Affen.
Ein klasse Einstieg für eine Veranstaltung! Der Sinn dieser Aufgabe blieb mir anfangs wieder einmal verborgen, aber kommt Zeit, kommt Rat. Meine Zeichnung dieser drei Tiere, die mehr Zombieteddys ähnelten, als Affen, überzeugte mich mehr denn je von meiner Zeichenblockade. Mir schoss noch der Gedanke durch den Kopf: "Tja, beim Spiel Sonntagsmaler würde ich mit dem Versuch sicher kläglich scheitern..." Da eröffnete mir meine Sitznachbarin leise, dass sie nicht wüßte, was sie tun solle, da sie noch nie etwas von den drei Affen gehört hätte. Mein überraschter Gesichtsausdruck bot wohl auch nicht die richtige Motivation... aber es sollten noch mehr Überraschungen auf mich warten.
Nach diesem kleinen Ausflug in meine Gedankenwelt, zurück zum Thema.
Die drei Affen stellen für die Schüler Unterrichtsalltag dar. (Die Geschichte zu dem Bild gibt es auf: http://www.virtuelleschuledeutsch.at/mitterer/arbeit_spittal.htm )
Es gibt nichts zu sehen, kaum was zu hören, da es der Stimme des Lehrers meist an Emotion und Spannung fehlt und durchschnittlich sprechen Schüler nur 8 Sekunden im Unterricht. Als ich das gehört habe, habe ich schon gestaunt. Aber dann habe ich mir meine Schulzeit mal duch den Kopf gehen lassen und erkannt, das ich nicht zum Durchschnitt gehört habe, da ich mündlich ausgestorben war, jedenfalls wenn es darum ging etwas zum Unterricht beizutragen...
Den Grund dafür hat Prof. Schmid schon in der Veranstaltung genannt: Nur keine Fehler machen. Jetzt weiß ich, dass mein Gehirn keine Fehler macht, aber was ist, wenn mein Gehirn überfodert wird? Was wenn ich gar nicht genug Köpfchen habe, um dem Gesagten zu folgen? Alles Gedanken, die mich durch meine Schulzeit begleitet haben.
Wenn ich so an den Unterricht denke, den ich "genossen" habe, folgte er doch meistens dem Schema F, das die drei Affen so herrlich wiedergeben.
Für meinen Unterricht sollten sie allerdings ein everything like wasn't, can't, don't, shouldn't, wouldn't, couldn't. ... one big not sein, um es mit den Worten von Stephen King (aus: The Body) auszudrücken.
Die Beteiligung der Sinne ist wichtig, auch das Gehör möchte beansprucht werden, da das Gehirn sich so "auflädt."
Das Gehirn ist auch nur solange bei der Sache, bis es sich orientiert hat. Dann entführt die rechte Gehrinhemisphäre in Phantasiewelten.
Doch wie nimmt dieses Wissen Einfluss auf meinen Unterricht? Jeder Schüler hat doch eine eigene Lerngeschwindigkeit und benötigt andere Lernwege. Wann hat sich der erste Schüler orientiert und schaltet ab / um? Wann hat der letzte Schüler erkannt, um was es geht? Wie kann ich meinen Unterricht schülerzentriert gestalten ohne alles aus der Hand zu geben? Oder kann / sollte das ruhig mal geschehen? Kann ich als Kontrollfreak kein guter Lehrer werden?

Aufgabe: Malen sie die drei Affen.
Ein klasse Einstieg für eine Veranstaltung! Der Sinn dieser Aufgabe blieb mir anfangs wieder einmal verborgen, aber kommt Zeit, kommt Rat. Meine Zeichnung dieser drei Tiere, die mehr Zombieteddys ähnelten, als Affen, überzeugte mich mehr denn je von meiner Zeichenblockade. Mir schoss noch der Gedanke durch den Kopf: "Tja, beim Spiel Sonntagsmaler würde ich mit dem Versuch sicher kläglich scheitern..." Da eröffnete mir meine Sitznachbarin leise, dass sie nicht wüßte, was sie tun solle, da sie noch nie etwas von den drei Affen gehört hätte. Mein überraschter Gesichtsausdruck bot wohl auch nicht die richtige Motivation... aber es sollten noch mehr Überraschungen auf mich warten.
Nach diesem kleinen Ausflug in meine Gedankenwelt, zurück zum Thema.
Die drei Affen stellen für die Schüler Unterrichtsalltag dar. (Die Geschichte zu dem Bild gibt es auf: http://www.virtuelleschuledeutsch.at/mitterer/arbeit_spittal.htm )
Es gibt nichts zu sehen, kaum was zu hören, da es der Stimme des Lehrers meist an Emotion und Spannung fehlt und durchschnittlich sprechen Schüler nur 8 Sekunden im Unterricht. Als ich das gehört habe, habe ich schon gestaunt. Aber dann habe ich mir meine Schulzeit mal duch den Kopf gehen lassen und erkannt, das ich nicht zum Durchschnitt gehört habe, da ich mündlich ausgestorben war, jedenfalls wenn es darum ging etwas zum Unterricht beizutragen...
Den Grund dafür hat Prof. Schmid schon in der Veranstaltung genannt: Nur keine Fehler machen. Jetzt weiß ich, dass mein Gehirn keine Fehler macht, aber was ist, wenn mein Gehirn überfodert wird? Was wenn ich gar nicht genug Köpfchen habe, um dem Gesagten zu folgen? Alles Gedanken, die mich durch meine Schulzeit begleitet haben.
Wenn ich so an den Unterricht denke, den ich "genossen" habe, folgte er doch meistens dem Schema F, das die drei Affen so herrlich wiedergeben.
Für meinen Unterricht sollten sie allerdings ein everything like wasn't, can't, don't, shouldn't, wouldn't, couldn't. ... one big not sein, um es mit den Worten von Stephen King (aus: The Body) auszudrücken.
Die Beteiligung der Sinne ist wichtig, auch das Gehör möchte beansprucht werden, da das Gehirn sich so "auflädt."
Das Gehirn ist auch nur solange bei der Sache, bis es sich orientiert hat. Dann entführt die rechte Gehrinhemisphäre in Phantasiewelten.
Doch wie nimmt dieses Wissen Einfluss auf meinen Unterricht? Jeder Schüler hat doch eine eigene Lerngeschwindigkeit und benötigt andere Lernwege. Wann hat sich der erste Schüler orientiert und schaltet ab / um? Wann hat der letzte Schüler erkannt, um was es geht? Wie kann ich meinen Unterricht schülerzentriert gestalten ohne alles aus der Hand zu geben? Oder kann / sollte das ruhig mal geschehen? Kann ich als Kontrollfreak kein guter Lehrer werden?
Simone Mor - 3. Jan, 10:32
betty_25 - 10. Jan, 19:05
Vielen Dank...
...dass Du mich in Deinem Text so diskret erwähnt hast :-)
Wäre aber nicht nötig gewesen, denn ich gebe in meinem Beitrag zu, noch nie von den Affen gehört zu haben.
Aber trotzdem danke für Deine dezente Art.
LG und bis morgen!
Bettina
Wäre aber nicht nötig gewesen, denn ich gebe in meinem Beitrag zu, noch nie von den Affen gehört zu haben.
Aber trotzdem danke für Deine dezente Art.
LG und bis morgen!
Bettina

Hola Simmi!
Glg, Kiki