Nürnberger Trichter
oder: Ajanta
Ob ich jetzt nun von Ajanta (von unserem Professor willkürlich ausgesucht) oder dem Nürnberger Trichter spreche, bleibt sich gleich. Gemeint ist immer eine Art von Unterricht, die darauf basiert durch reines Einprägen oder Wiederholen der Daten sich Wissen anzueignen. Tja, schön wäre es ja schon, wenn das funktionieren würde...
Jedenfalls glaube ich nicht, dass ich mir das Wort Ajanta hätte merken können, wenn es nicht auf dem Pullover gestanden hätte oder Henning sich der Bedeutung bewusst gewesen wäre. Naja, auf jeden Fall ein herausragendes Beispiel für die Unterrichtsform.
Fazit: Unterricht durch reines "eintrichtern" kann nicht das höchste Ziel eines guten Lehrers sein.
Um dieser Tatsache noch besser verständlich zu machen wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und die Gruppe für den "Ajanta"-Unterricht bekam ein langweiliges g, das sie nun sprechen sollten.
Eine weitere Gruppe bekam ein a zugewiesen, das in dem 4/4 Takt (wenn ich mich nicht irre) auf den 2.Schlag gesprochen wurde. Weiter ging es dann mit einem ee, und die vierte Gruppe bekam ein gehauchtes h, was zur allgemeinen Erheitunerung diente. Nun, da alle versorgt waren und die vorgegeben Konsonanten und Vokale nach bestem Wissen und Gewissen im richtigen Takt wiedergegeben wurden, schlich sich bei mir die Frage ein, wozu eigentlich? Hilft es mir etwa besser meinen Unterricht vorzubereiten? Als ich mich mit dieser Frage im Hinterkopf so umschaute, war ich doch sehr beruhigt, auch in anderen Gesichtern noch Fragezeichen, bzw. hier und da eine gerunzelte Stirn zu sehen.
Als es dann zur nächsten Unterrichtsform weiter ging, dem analytischen Unterricht, war ich doch sehr froh. Diese Form des Wissensvermitteln richtet sich auf die Wahrnehmung aus. Mein erster Gedanke war:"'Tschuldigung, was bitte?" (Klingt zwar etwas umgangssprachlich, aber so denke ich halt). Meines Rätsels Lösung war: Was will ich? Spreche ich mein a nun traurig oder freudig aus? Diese Frage sollten sich natürlich auch die anderen Gruppen stellen und ohne Absprache zu einem Ergebnis kommen. Hier leuchtete mir ein, dass mein a mich diese Veranstaltung über wohl begleiten würde und mir etwas deutlich machen soll. Mit der Zeit verstand ich dann, dass es wohl der beste Weg war, alle Unterrichtsformen einmal selber mitzumachen.
Die nächste Erkundung galt dem experimentellen Unterricht. Hier sollten die verschieden Gruppen einen weiteren Konsonanten oder Vokal an ihren Buchstaben hängen. Ich muss gestehen, ich habe in meiner Gruppe keine Einigung feststellen können.
Die vierte Form des Unterrichts berührt die Gefühle. Scheinbar war ich davon nicht ganz so sehr berührt, da ich mich nicht erinnern kann, welche Aufgabe hierzu an den Buchstaben gestellt wurde.
Das magische Kreuz spielte die zweite große Hauptrolle in der Veranstaltung. Ich muss zugeben, ich hätte wahrscheinlich heute noch nicht die Lösung. Das Angebot, es für einen Leistungsnachweis selber zu bauen, werde ich wohl nicht in Anspruch nehmen, da ich mich 1. für zu unbegabt halte (oder einfach nur zu blockiert bin) was Holzarbeiten betrifft und 2. ich das Mittwochssingen doch sehr vermissen würde...
Ob ich jetzt nun von Ajanta (von unserem Professor willkürlich ausgesucht) oder dem Nürnberger Trichter spreche, bleibt sich gleich. Gemeint ist immer eine Art von Unterricht, die darauf basiert durch reines Einprägen oder Wiederholen der Daten sich Wissen anzueignen. Tja, schön wäre es ja schon, wenn das funktionieren würde...
Jedenfalls glaube ich nicht, dass ich mir das Wort Ajanta hätte merken können, wenn es nicht auf dem Pullover gestanden hätte oder Henning sich der Bedeutung bewusst gewesen wäre. Naja, auf jeden Fall ein herausragendes Beispiel für die Unterrichtsform.
Fazit: Unterricht durch reines "eintrichtern" kann nicht das höchste Ziel eines guten Lehrers sein.
Um dieser Tatsache noch besser verständlich zu machen wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und die Gruppe für den "Ajanta"-Unterricht bekam ein langweiliges g, das sie nun sprechen sollten.
Eine weitere Gruppe bekam ein a zugewiesen, das in dem 4/4 Takt (wenn ich mich nicht irre) auf den 2.Schlag gesprochen wurde. Weiter ging es dann mit einem ee, und die vierte Gruppe bekam ein gehauchtes h, was zur allgemeinen Erheitunerung diente. Nun, da alle versorgt waren und die vorgegeben Konsonanten und Vokale nach bestem Wissen und Gewissen im richtigen Takt wiedergegeben wurden, schlich sich bei mir die Frage ein, wozu eigentlich? Hilft es mir etwa besser meinen Unterricht vorzubereiten? Als ich mich mit dieser Frage im Hinterkopf so umschaute, war ich doch sehr beruhigt, auch in anderen Gesichtern noch Fragezeichen, bzw. hier und da eine gerunzelte Stirn zu sehen.
Als es dann zur nächsten Unterrichtsform weiter ging, dem analytischen Unterricht, war ich doch sehr froh. Diese Form des Wissensvermitteln richtet sich auf die Wahrnehmung aus. Mein erster Gedanke war:"'Tschuldigung, was bitte?" (Klingt zwar etwas umgangssprachlich, aber so denke ich halt). Meines Rätsels Lösung war: Was will ich? Spreche ich mein a nun traurig oder freudig aus? Diese Frage sollten sich natürlich auch die anderen Gruppen stellen und ohne Absprache zu einem Ergebnis kommen. Hier leuchtete mir ein, dass mein a mich diese Veranstaltung über wohl begleiten würde und mir etwas deutlich machen soll. Mit der Zeit verstand ich dann, dass es wohl der beste Weg war, alle Unterrichtsformen einmal selber mitzumachen.
Die nächste Erkundung galt dem experimentellen Unterricht. Hier sollten die verschieden Gruppen einen weiteren Konsonanten oder Vokal an ihren Buchstaben hängen. Ich muss gestehen, ich habe in meiner Gruppe keine Einigung feststellen können.
Die vierte Form des Unterrichts berührt die Gefühle. Scheinbar war ich davon nicht ganz so sehr berührt, da ich mich nicht erinnern kann, welche Aufgabe hierzu an den Buchstaben gestellt wurde.
Das magische Kreuz spielte die zweite große Hauptrolle in der Veranstaltung. Ich muss zugeben, ich hätte wahrscheinlich heute noch nicht die Lösung. Das Angebot, es für einen Leistungsnachweis selber zu bauen, werde ich wohl nicht in Anspruch nehmen, da ich mich 1. für zu unbegabt halte (oder einfach nur zu blockiert bin) was Holzarbeiten betrifft und 2. ich das Mittwochssingen doch sehr vermissen würde...
Simone Mor - 20. Dez, 09:21

Hey Simone!
Außerdem würde ich es vermissen, jeden Mittwoch mit Dir in dieser Veranstaltung zu sitzen...
Betty